Ein Kalender macht Mut

Stellten den Kalender 2022 mit Fotos von Kindern aus Nkandla vor: Schirmherr Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein (Mitte) mit Frau Ilse (1. Reihe, 1. v. re.), dem Team des Patenschaftsprojekts und den Mallersdorfer Schwestern Romana (1. Reihe, 2. v. l.) und Catherine (1. Reihe, 2. v. re.). / Foto: Bäter

In der Gemeinde Nkandla im Osten Südafrikas helfen die Mallersdorfer Schwestern mit ihrem „Sizanani Outreach Programme“ seit vielen Jahren dabei, die Not der Einheimischen zu lindern. Für viele Menschen dort sind die Schwestern die einzige Hilfe, die sie bekommen können.

2006 wurde am Bezirkskrankenhaus Landshut auf Initiative von Beschäftigten die Patenschaft „Hilfe macht Mut“ ins Leben gerufen. Ziel: die Arbeit der Mallersdorfer Schwestern insbesondere finanziell zu unterstützen. Seit nunmehr 15 Jahren ist das Patenschaftsteam aktiv und konnte in dieser Zeit mehr als 150.000 Euro an Spenden überweisen. Besonders viel Anteil an diesem Erfolg hat der jährlich erscheinende Kalender von „Hilfe macht Mut“. Den 2022er Kalender stellten vor Kurzem Schirmherr Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein und Gattin Ilse im Beisein weiterer Aktiver im Bezirkskrankenhaus Landshut vor.

Zu den Schwerpunkten der Mallersdorfer Schwestern in Nkandla gehören Bildung und Erziehung. Sie fördern durch die Vermittlung von Wissen und Werten die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Im örtlichen Waisenhaus unterstützen sie medizinisch-pflegerische, psychosoziale und humanitäre Angebote. Die Zahl der Armen, Arbeitslosen und mit HIV/AIDS und TBC Infizierten ist in dieser Gegend enorm. Das Waisenhaus ist ständig überbelegt, denn neben AIDS-Waisen gibt es viele Menschen, die sich selbst kaum helfen können und daher ihre Säuglinge und Kleinkinder abgeben.

Derzeit sehen sich die Mallersdorfer Schwestern mit zusätzlichen Problemen konfrontiert. So sind die Auswirkungen der Buschbrände, die viele Häuser und sogar ganze Dörfer vernichten, durch die Pandemie noch verheerender. Die Schwestern lindern die schlimmste Not unter den obdachlos gewordenen Familien, indem sie Decken, Kleidung und Essen bereitstellen.

Ein weiterer wesentlicher Teil des Engagements der Schwestern ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Familien sollen Strukturen aufbauen und sich Einkommensquellen erschließen, die es ihnen ermöglichen, sich dauerhaft und selbständig zu versorgen. Ein Beispiel ist das in der Region wachsende „Ilala“. Das ist eine Grassorte, die sich zur Herstellung von Grasmatten, Körben und Gebrauchsgegenständen aller Art eignet. Die Schwestern kaufen mithilfe der Spenden den Rohstoff von örtlichen Bauern. Das Material und die benötigten Werkzeuge werden den Bewohnern in der Region kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Menschen stellen daraus hochwertige handwerkliche Produkte her, die sie auf dem Markt verkaufen. Insbesondere für Mütter von kleinen Kindern ist das eine wichtige Einkommensquelle, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Der positive Nebeneffekt ist, dass das Wissen um traditionelle Handwerkstechniken bewahrt wird.

Den Kalender von „Hilfe macht Mut“ gibt es für 9,90 Euro beim Bezirkskrankenhaus Landshut: E-Mail w.dax@bkh-landshut.de

Spendenkonto:
BKH Landshut
Sparkasse Landshut
IBAN: DE64 7435 0000 0004 5195 58
Stichwort „Hilfe macht Mut“.

Das Bezirkskrankenhaus Landshut ist berechtigt Spendenquittungen zur Vorlage beim Finanzamt auszustellen (bitte Anschrift auf der Überweisung angeben).

Weitere Infos unter www.hilfe-macht-mut.de

13.10.2021

Kontakt

Dieter Schmid-Hermann, Öffentlichkeitsarbeit

Dieter Schmid-Hermann
Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0871 6008-564
E-Mail: d.schmid-hermann@bkh-landshut.de